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Longboard Freeride - Spüre den Asphalt

Longboard

Das Longboarding hat viele Facetten und macht –egal auf welche Art – immer eine Menge Spaß. Wer Geschwindigkeit und Wettkampffeeling liebt, kommt beim Longboarding genauso auf seine Kosten wie jemand, der entspannt durch die Straßen cruisen will, oder mit einer perfekten Performance sein Publikum begeistern möchte. Unterschiedliche Fahrstile und unterschiedliche Boards machen das Longboarding zu einer der abwechslungsreichsten und vielseitigsten Sportarten überhaupt. Das Freeriding hat sich längst als echter Publikumsmagnet auf zahlreichen Longboard-Events etabliert und ist etwas für kreative Longboarder, die den Adrenalinkick beim Boarden lieben und trotzdem auf Sicherheit setzen.


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Was ist Freeriding?

Das Freeriding zeigt einige Gemeinsamkeiten mit dem rasanten Fahrstil des Downhill. Doch im Gegensatz zum Downhill kommt es beim Freeriding nicht darauf an eine bestimmte Fahrstrecke auf der besten Linie und mit der schnellsten Zeit zu bewältigen. Stattdessen steht beim Freeriding der Spaß eindeutig in Vordergrund. Eine klare Grenze zwischen den Fahrstilen Downhill und Freeriding kann nicht gezogen werden, denn auch beim Freeriding geht es um Geschwindigkeit. Auch Freerider versuchen den Berg möglichst schnell herunterzufahren, doch spielt die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit dabei keine Rolle. Stattdessen stehen beim Freeriding die Kreativität und der Spaß im Vordergrund. Im Prinzip ist beim Freeriding alles erlaubt. Ob die Abfahrt im Stand, in der Hocke, mit oder ohne Slides, schnell oder weniger schnell gemeistert wird, bleibt dem Longboard Freerider selbst überlassen. Die einzige Regel, die beim Freeriding unbedingt gilt, ist die, nichts zu tun, was einen selbst in Gefahr bringt. Freeriding findet also nicht wie Downhill im Rennmodus statt und ist somit nicht darauf ausgerichtet, die Strecke möglichst schnell abzufahren. Stattdessen geht es darum, selbst den ultimativen Spaß zu haben und das eigene Können unter Beweis zu stellen.

Freeriding Events

Weil beim Freeriding der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind und der Spaßfaktor für den Longboarder und sein Publikum im Vordergrund steht, hat sich das Freeriding schnell zu einer publikumswirksamen Disziplin für Longboard Events entwickelt. Längst gibt es in den verschiedensten Ländern regelmäßig bekannte Freeriding Events, die von Jahr zu Jahr mehr Zuschauer anlocken. Nicht nur bei den bekannten Veranstaltungen, sondern bei jedem Freeriding Event befahren die Teilnehmer eine abgesicherte und gesperrte Strecke und stellen dort ihr Können unter Beweis.

Sicherheit und Spaß stehen im Vordergrund

Der Spaßfaktor spielt beim Freeriding eine große Rolle – alles ist erlaubt. Dabei gibt es lediglich eine Einschränkung  und die betrifft die Sicherheit. Deshalb haben sich als Austragungsort schnell richtige Freeriding Events etabliert. Auf den gesicherten und abgesperrten Strecken muss niemand Angst vor entgegenkommenden Autos haben und jeder kann an seine Grenzen gehen. Wer dabei doch einmal von der Strecke abkommt, rutscht höchstens ins weiche Heu. Da beim Freeriding keine Rennen gefahren werden und jeder so fährt, wie es ihm Spaß macht, ist auch die Bekleidung der Longboard Freerider ein wenig legerer und bequemer als beim Downhill. Downhiller tragen zumeist Lederbekleidung, um der doch erheblichen Verletzungsgefahr entgegenzuwirken. Das ist beim Freeriding nicht üblich. Trotzdem sollten auch Longboard Freerider nicht auf Helm, Knie- und Ellenbogenschoner und Slide Handschuhe verzichten.

Anfänger und Freeriding

Das Freeriding ist ein sehr anspruchsvoller Fahrstil, der für eine perfekte Performance viel Übung und großes Können erfordert. Wer noch nie auf einem Longboard gestanden hat, wird sich also schwer tun eine Strecke als Freerider gut zu absolvieren. Trotzdem können sich auch Anfänger durchaus an diesen Fahrstil heranwagen, denn beim Freeriding fährt jeder so wie er kann und mag.

Wie sieht das passende Board für Longboard Freerider aus?

Ein Longboard Freeride ist ähnlich wie ein Downhill Board auf Geschwindigkeit ausgelegt, denn auch beim Freeriding wird zum Teil mit hohen Geschwindigkeiten gefahren. Allerdings gibt es ein paar wesentliche Unterschiede, die ein Longboard Freeride von einem Downhill Board unterscheiden. So ist ein Longboard Freeride flexibler, wodurch es besser gelenkt werden kann. Zumeist werden zum Freeriding sogenannte Twin-Tip-Decks genutzt. Dabei handelt es sich um ein Board, bei dem Vorder- und Hinterseite gleich sind. Das ist wichtig, weil Freerider häufig eine 180 Grad Drehung machen und anschließend mit entgegengesetzter Stellung der Füße weiterfahren. Slides sind ein fester Bestandteil beim Freeriding. Daher hat ein gutes Longboard Freeride einen recht tiefen Standpunkt.

Durch die Vereinigung dieser unterschiedlichen Eigenschaften in einem Board erfüllt ein gutes Longboard Freeride alle Kriterien, die es dem Fahrer ermöglichen Kreativität und Geschwindigkeit perfekt zu kombinieren. Ein Longboard Freeride lässt sich also überaus vielseitig einsetzen und ermöglicht das Fahren mit hoher Geschwindigkeit und die Entwicklung eines ganz individuellen Fahrstils.

Fazit 

Das Freeriding ist genau der richtige Fahrstil für alle, denen Kreativität und Spaß beim Longboarden am wichtigsten ist. Zwar spielt auch die Geschwindigkeit eine große Rolle, doch geht es bei dieser Disziplin nicht darum als Schnellster eine Strecke zu meistern. Das Freeriding ist eine anspruchsvolle Art des Longboardens, die viel Übung und Können erfordert. Trotzdem können sich auch Anfänger an diesen Longboard Fahrstil heranwagen, denn die Sicherheit ist das oberste Gebot für einen echten Freerider.

Anforderungen an das Longboard für Freerider

Das Freeriding ist ein Fahrstyle, der geradezu dazu prädestiniert ist sich selber auszuprobieren und das Longboardfahren für sich zu entdecken. Beim Freeriding werden verschiedene Fahrtechniken miteinander kombiniert. Die Fahrer können so die verschiedenen Styles erlernen, einüben und den perfekten Fahrstil für sich entdecken. Freeriding ist etwas für Kreative, denn kaum ein anderer Style bietet so viele Möglichkeiten. Ein Longboard Freeride muss daher viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen, denn es muss absolut flexibel und vielseitig einsetzbar sein.

Der Alleskönner unter den Boards

Streng genommen handelt es sic h beim Freeride nicht um einen speziellen Fahrstil, stattdessen ist Freeride eher eine Kombination aus den verschiedenen Fahrtechniken. Alles ist erlaubt und alles ist möglich, um im Freeride-Style eine bestimmte Strecke zu bewältigen. Für die Fahrer steht dabei der Fun im Vordergrund. Ein Longboard Freeride muss daher ein wahrer Alleskönner sein. Es muss bei hohen Geschwindigkeiten genauso gute Fahreigenschaften zeigen wie bei komplizierten Moves. Ein Longboard Freeride muss also beweglich, aber auch stabil sein. Grundsätzlich kann zum Freeride jedes Longboard genutzt werden. Ein spezielles Longboard Freeride zeichnet sich jedoch durch eine perfekte Kombination aus Beweglichkeit und Stabilität aus, die eben nicht bei jedem Board zu finden ist.

Twin Tip Deck – für Einsteiger die beste Variante

Ein Longboard Freeride muss für hohe Geschwindigkeiten und gleichzeitig auch für Moves und Tricks geeignet sein. Das Deck des Boards ist daher von besonderer Bedeutung. Ein klassisches Twin Tip Deck ist die perfekte Wahl zum Freeriding. Es ist absolut symmetrisch. Vorder- und Hinterteil des Decks sind damit nicht eindeutig definiert. Das bietet dem Fahrer ausreichend Platz für die verschiedensten Moves und ist bei Slides ein großer Vorteil. Einige Boards verfügen über Nose und Tail Kicks und eignen sich besonders für diejenigen, die bei Freeride gerne verschiedene Tricks einbauen.

Drop Through Bretter für mehr Stabilität

Besonders bewährt haben sich Drop Through Bretter mit wenig oder keinem Flex. Bei einem Drop Through Board sind die Achsen von oben durch das Deck montiert. Das gibt dem Board mehr Stabilität, denn der Schwerpunkt liegt niedriger und das Board befindet sich damit näher an der Straße. Das ist bei Freeriding besonders wichtig, denn dabei werden zum Teil sehr hohe Fahrgeschwindigkeiten erreicht. Die Wendigkeit des Bretts wird von dieser Montageart nicht beeinflusst. Drop Through Board sind daher die gängigste Variante unter den Freeride Longboards und eignen sich auch besonders gut für Anfänger in dieser Disziplin.

Die perfekten Rollen

Die Rollen sollten einen Durchmesser von 68 bis maximal 72 mm haben. Freeride Longboard sind vielseitigen Belastungen ausgesetzt. Kleinere Rollen würden sich bei den zum Teil hohen Geschwindigkeiten zu schnell abnutzen. Bei der Härte der Rollen gehen die Meinungen vieler Freerider auseinander. Fortgeschrittene Fahrer raten meist dazu möglichst harte Rollen zu verwenden. Slides sind damit wesentlich einfacher zu fahren. Doch harte Rollen haben weitaus weniger Haftung als die weicheren Modelle. Das Brett wird dadurch also schwerer kontrollierbar. Die Rollenhärte sollte daher beim Longboard Freeride immer nach dem eigenen Köpergewicht gewählt werden. Fahrer mit einem Gewicht bis zu 75 kg kommen mit einer Rollenhärte bis zu 83 A gut klar. Doch auch für schwere Fahrer mit einem Körpergewicht von mehr als 90 kg sollte die Rollenhärte 86 A nicht überschreiten.

Die Qualität ist wichtig

Ein gutes Longboard Freeride muss in jeder Situation gut händelbar, stabil und wendig sein. Ein Longboard Freeride sollte daher nie nur nach seinem coolen Design ausgewählt werden. Stattdessen ist die Qualität des Board überaus wichtig. Dabei steht die Sicherheit an erster Stelle. Das Board muss auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil und kontrollierbar sein. Dazu muss es der eigenen Kreativität genügend Spielraum für immer neue Moves lassen. Neben den wesentlichen Faktoren in Bezug auf die perfekte Konstruktion des Boards sollten die Verarbeitung und die verwendeten Materialien daher besonders in Augenschein genommen werden.

Fazit

Ein Longboard Freeride muss absolut vielseitig sein und selbst bei hohen Geschwindigkeiten noch eine gute Stabilität und Kontrollierbarkeit zeigen. Daneben muss das Board wendig sein und dem Fahrer genügend Spielraum für Moves und Tricks lassen. Ein gutes Longboard Freeride ist daher ein wahrer Alleskönner. Da ein solches Board so vielseitig sein muss und den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden muss, hat die Qualität beim Kauf eines Freeride Longboards die oberste Priorität. Nur wenn die Qualität der Materialien und der Verarbeitung stimmen, wird ein Longboard Freeride der eigenen Kreativität gerecht werden und alles mitmachen, was dem Fahrer spontan in den Sinn kommt.